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Häufig übersehene Grundlage der Bilder-SEO: Alt-Tags

15. August 2022 No Comments

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine Arbeit mit vielen Facetten. Bilder sind bei der SEO ein häufig unterschätzter Aspekt. In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Alt-Tags als Teil der Bilder-SEO sowie ihre Funktionen wissen musst. Los geht’s.

Content-Marketing-Agenturen setzen Alt-Tags und Bilder-SEO optimal ein.

Alt-Tags in der Bilder-SEO optimal einsetzen – so geht’s! | Bild: © Kaspars Grinvalds / Adobe Stock

Was ist noch mal Bilder-SEO?

Bilder-SEO ist ein umfassender Begriff. Er beinhaltet alle Maßnahmen, mit denen Bilder in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einbezogen werden. Dazu gehört die Auswahl der Bilder ebenso wie ihre Anzahl, Ladezeit und Qualität. Diese und weitere Faktoren werden von den Suchmaschinen berücksichtigt, wenn sie die Qualität einer Website bewerten und ihr ein dementsprechendes Ranking zuweisen. Besonders wichtige Bestandteile der Bilder-SEO sind die sogenannten Alt-Tags.

Gut zu wissen: Alt-Tags werden synonym auch als Alt-Attribute bezeichnet.

Was ist ein Alt-Attribut?

Ein Alt-Attribut ist ein HTML-Bestandteil, das genutzt wird, um ein Bild zu beschreiben. „Alt“ steht für „alternativ“, denn das Alt-Attribut fungiert als Alternative zum grafisch dargestellten Bild. Wenn dieses nicht lädt, wird der alternative Text angezeigt.

Zum Alt-Tag gehört der Alt-Title. Beide werden zur Beschreibung der Grafik genutzt und sollten ausgefüllt werden. Der Titel beschreibt das Bild kurz und prägnant, für das Alt-Attribut wird häufig ein ganzer Satz genutzt. Die beiden unterscheiden sich auch funktional: Das Alt-Attribut wird von Screenreadern gelesen und angezeigt, wenn das Bild nicht geladen wurde. Es wird also vergleichsweise selten angezeigt und kann deshalb anders verwendet werden als der Alt-Title. Dieser Titel wird nämlich in der Regel bereits beim Drüberfahren mit dem Mauszeiger angezeigt.

Wer benötigt Alt-Tags?

Die Notwendigkeit von Alt-Tags ergibt sich daraus, wie sie beim Online-Erlebnis eingesetzt werden. Alt-Attribute haben nämlich zwei primäre Funktionen:

  1. Alt-Tags können von Screenreadern gelesen werden. Daher dienen sie für Menschen mit entsprechendem Handicap dazu, Bilder kenntlich und ihre Inhalte zugänglicher zu machen. Das Programm liest ihnen die Alt-Attribute dann vor, sodass sie sich ein inneres Bild von der Website machen können.
  2. Alt-Attribute werden zudem von den Crawlern der Suchmaschinen gelesen. Diese ermitteln den Inhalt von Websites und entscheiden auf dieser Grundlage, welche Seiten bei Suchanfragen ausgespielt werden sollen – und in welcher Reihenfolge.

An dem zweiten Punkt setzt Bilder-SEO im Rahmen des Content-Marketings hauptsächlich an.

Content-Marketing-Agenturen setzen Alt-Tags und Bilder-SEO optimal ein.

Welche Rolle spielen Alt-Attribute und Bilder-SEO für die Suchmaschinenoptimierung?

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, lesenswerten Content zu produzieren, der in den relevanten organischen – also nicht bezahlten – Suchergebnissen möglichst weit oben erscheint. Dazu werden Keywords recherchiert, die anzeigen, welche Inhalte potenzielle Leser:innen suchen. Wenn Content durch eine Marketing-Agentur produziert wird, ist diese Suchmaschinenoptimierung mittlerweile Standard geworden. Viele vernachlässigen jedoch noch das Bilder-SEO und verzichten darauf, Bilder einzubauen und diese mit Alt-Attributen auszustatten. An diesem Punkt können aufmerksame Autor:innen den Unterschied machen und sich von anderen Texter:innen absetzen.

Bilder mit Alt-Tags sind doppelt gut für SEO:

  1. Zum einen verbessern sie das Erlebnis der Leser:innen auf einer Website. Bilder und Grafiken lockern einen Text genauso auf wie Tabellen und Listen. Damit verlängern sie die Verweildauer der Besucher:innen, was zu einer besseren SEO-Performance führt.
  2. Zum anderen können Alt-Tags von Grafiken genutzt werden, um zusätzliche Keywords in einen Text einzubauen.

Aus diesen Gründen gehören Bilder mit nützlichen Alt-Attributen unbedingt zu einem suchmaschinenoptimieren Text dazu.

Gut zu wissen: Alt-Tags werden synonym auch als Alt-Attribute bezeichnet.Die relevanten Mitarbeiter:nnen und Entscheider:innen von Google haben sich zum Einsatz von Bildern geäußert. Ihnen zufolge wirken sich Grafiken mit Alt-Tags tendenziell positiv auf die SEO-Performance von Content aus.

Wie finde ich die richtigen Alt-Attribute?

Alt-Attribute können im Rahmen der Bilder-SEO dazu genutzt werden, bisher nicht verwendete Keywords einzubauen (zum Beispiel sperrige Longtail-Keywords) oder Hauptkeywords zu verstärken. Damit können sie einen Beitrag zur guten SEO-Performance eines Inhalts leisten.

Autor:innen sollten jedoch nicht die Hauptfunktion von Alt-Tags aus den Augen verlieren: den Suchmaschinen-Crawlern und Screenreadern in Textform mitzuteilen, was auf einem Bild zu sehen ist. Davon profitieren alle Seiten:

  • Die Nutzer:innen von Screenreadern erhalten einen präzisen Eindruck von den Inhalten, die die Autor:innen geschaffen haben. Dadurch ziehen sie den meisten Mehrwert aus dem Content.
  • Die Autor:innen profitieren ebenfalls von aussagekräftigen Alt-Tags. Sie werden dazu angehalten, passende Bilder zu verwenden und die Bildsprache mit dem Text im Einklang zu lassen.

Wenn Texter:innen und Redakteur:innen Wert darauf legen, passende Bilder auszuwählen, gelingt das Verfassen der richtigen Alt-Attribute fast zwangsläufig. Da die Bilder einen Bezug zu den Inhalten und damit zu den Hauptkeywords haben, müssen sie schlichtweg beschrieben werden, um nützlichen Content zu schaffen.

Mit Alt-Tags beim Bilder-SEO den Unterschied machen

Die richtigen Alt-Attribute zu wählen, reicht natürlich nicht aus, damit eine Seite bei SEO gut funktioniert. Sie können aber durchaus dazu beitragen, den kleinen, aber feinen Unterschied zu machen. Aussagekräftige Alt-Tags verbessern das Erlebnis der Nutzer:innen auf einer Website. Auch den Crawlern der Suchmaschinen dienen sie als Orientierungshilfe. Als Teil der Bilder-SEO sollten Alt-Tags nicht vernachlässigt werden.

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