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Textsorten fürs Web – Teil 1: überzeugende Webseitentexte schreiben

Du willst online auf dich und dein Unternehmen aufmerksam machen, bist aber noch weit von den gewünschten Conversions entfernt? Höchste Zeit, deinen Content auf das nächste Level zu bringen. Lies hier, worauf es beim Webseitentexte-Schreiben ankommt!

Gute Webseitentexte schreiben

Webseitentexte schreiben – so geht dir das Texten leicht von der Hand. (Foto: contrastwerkstatt / Adobe Stock)

Webseitentexte schreiben, die bei deinen Leser:innen ins Schwarze treffen

Gute Webseitentexte zu schreiben erfordert ein besonderes Geschick, vor allem wenn die Beiträge bei den Leser:innen etwas bewegen sollen – sei es, indem dein Text zu neuen Ideen inspiriert oder gleich zu einer Aktion wie einem Kaufabschluss animiert. Denn um dieses Ziel zu erreichen, braucht es den perfekten Spagat zwischen einem spannenden Schreibstil und SEO-Aspekten, mit denen der Text auch bei Google und Co. punktet. Challenge accepted? Perfekt. Dann haben wir hier ein paar Tipps, mit denen dir das Texten künftig leichter von der Hand geht.

First things first: Zielgruppenanalyse

In der Regel befragen wir das Internet, wenn wir auf der Suche nach Antworten und Lösungen sind oder unterhalten werden möchten. Tippen wir in Suchmaschinen wie Google etc. Schlüsselbegriffe oder Fragen ein, liefert uns die Suchmaschine in Sekundenschnelle eine enorme Vielfalt an Informationen. Oberflächlich scannen wir die Fülle an Artikeln, bis wir einen finden, der uns anspricht. Den lesen wir. Mit den anderen Texten setzen wir uns nicht genauer auseinander – und sie sind schnell vergessen.

Erstellst du Content fürs Internet, ist es wichtig, dass du dir dieses Schema bewusst machst. Schließlich sollte dein Text dem Anspruch folgen, besser zu sein als der Content deiner Konkurrenz. Darüber hinaus solltest du beim Website-Texten eine möglichst genaue Vorstellung von deiner Zielgruppe haben. Denn nur wenn du weißt, wer deine Leser:innen sind und was sie suchen, kann dein Text sie abholen und von der Headline bis zur Schlusszeile fesseln.

Bevor es ans eigentliche Webseitentexte-Schreiben geht, solltest du dir deshalb folgende drei Fragen stellen und eventuell sogar dazu machen:

  • Für wen schreibe ich?
  • Welchen Mehrwert und welche Relevanz bietet mein Thema?
  • Welcher Schreibstil ist für meine Zielgruppe der richtige?

Kannst du die Fragen sinnvoll beantworten, ist eine wichtige Grundvoraussetzung für den Erfolg deines Textes geschaffen – und du kannst mit dem Texten loslegen.

Schreiben für die Website: Content mit Herz – und einer Prise Ironie!

Erfolgreiche Webtexte sind vor allem eins: persönlich, empathisch und direkt. Um potenzielle Leser:innen mit deinen Texten anzusprechen, solltest du deinen Content deshalb genau darauf ausrichten.

Gute Webtexte sind wie ein Gespräch unter vier Augen.

Stell dir beim Webseitentexte-Schreiben vor, du würdest mit deinen Leser:innen ins Gespräch treten und ganz direkt auf ihre Probleme und Fragen reagieren. Gerne darf hier auch ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert und von eigenen Erfahrungen erzählt werden. Es kann sehr sympathisch wirken, wenn du dies mit einem Augenzwinkern tust. Kleine Anekdoten, ein heißer Tipp oder eine ehrliche Empfehlung machen deinen Text gleich viel spannender – und erzeugen bei deinen Leser:innen viel mehr Freude als ein unpersönlicher Text mit monotoner Schreibe.

Gute Webtexte sind leserfreundlich strukturiert

Gute Webseitentexte zu schreiben ist auch eine Frage der Optik. Denn ob du für eine Marketing-Website textest oder einen Beitrag für einen Blog schreibst: Eine übersichtliche, durchdachte Textstruktur hilft deinen Leser:innen, sich in deinem Beitrag zurechtzufinden. Unterteile deinen Text deshalb in kürzere Abschnitte, nutze Zwischenüberschriften und Text-Elemente, die deinen Artikel auflockern – zum Beispiel Hervorhebungen, Zitate oder Infoboxen. So gibst du deinen Lesern wertvolle Orientierungspunkte und verhinderst, dass dein Content ungelesen in den Tiefen des Internets verschwindet.

Gut zu wissen: In der Regel lesen deine Leser:innen Webtexte anders als klassische Print-Beiträge. Statt deinen Content wie eine Buchseite von links nach rechts sowie Zeile für Zeile zu lesen, wird der Text zunächst grob gescannt. Die Absätze, die am stärksten ansprechen, werden gelesen. Kannst du in diesen Zeilen überzeugen, kehren die Leser:innen zur Hauptüberschrift zurück und widmen sich dem ganzen Beitrag.

Spannender Content – der außerdem SEO-optimiert ist

In erster Linie solltest du beim Webseitentexte-Schreiben natürlich die Leser:innen im Blick haben. Denn sie sind es ja, die du mit deinem Content überzeugen möchtest. Doch was nützt ein guter Beitrag mit hilfreichem Content, wenn er nicht rankt und von deinen potenziellen Leser:innen gar nicht erst gefunden wird? Eben, nichts. Um sicherzustellen, dass deine Beträge von Google und Co. die nötige Beachtung erhalten, solltest du dich unbedingt mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Redakteur:innen auseinandersetzen. Frage dich nicht nur, was für deine Leser:innen interessant sein könnte, sondern biete auch den Suchmaschinen das gewünschte Futter, indem du etwa Keywords und Links einbindest und auf eine klare Struktur achtest.

Webseitentexte schreiben: das Ziel vor Augen

Gute Webtexte werden nicht einfach gelesen, sie animieren zum Handeln. Deshalb ist es wichtig, dass du das Ziel deines Beitrages beim Webseitentexte-Schreiben im Blick behältst. Typischerweise sollen Leser:innen eines Textes nach der Lektüre eine Aktion ausführen – etwa ein Produkt kaufen, einen Newsletter abonnieren oder ein Whitepaper herunterladen. Du hast ein Downloadable erstellt, das mit dem Beitrag in Verbindung steht? Verweise in deinem Text darauf und fordere deine Leser:innen ganz direkt zum Download auf. Bestens geeignet ist dazu beispielsweise der letzte Absatz.

Fazit: Webseitentexte-Schreiben muss nicht schwer sein

Für eine Website zu schreiben, fällt nicht immer leicht. Kennst du allerdings deine Zielgruppe und weißt, wie du ihr echten Mehrwert bieten kannst, wird du schnell feststellen: Gutes Texten ist Übungssache und lässt sich lernen. Stimmt dann noch die Struktur und verführt dein Stil zum Lächeln statt zum Gähnen, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg. Alles verstanden? Dann ran an die Tasten und los getippt!

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