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Sind Social Signals Ranking-Booster?

Du hast einen eigenen Blog, auf den du richtig stolz bist, und auf dem du jede Woche großartige Inhalte mit der Welt teilst? Dann möchtest du natürlich, dass deine Texte bei Google maximale Aufmerksamkeit bekommen. Bei deinen Recherchen nach relevanten Ranking-Faktoren sind dir bestimmt schon einmal die Social Signals untergekommen und nun du fragst du dich, ob dich soziale Signale im Nullkommanichts auf Platz 1 katapultieren? Spoiler: Jein.

Social Signals als Ranking-Faktor

Mit Social Signals ganz nach oben? (Foto: by-studio / Adobe Stock)

Was genau sind Social Signals?

Soziale Signale umfassen zunächst einmal alle Interaktionen, die auf den sozialen Kanälen von Usern vorgenommen werden. Das beinhaltet zum Beispiel:

  • auf Facebook: Shares, Reaktionen und Kommentare
  • auf Twitter: Retweets, Faves und Kommentare
  • auf Instagram: Gespeicherte Posts, Shares, Likes und Kommentare
  • auf LinkedIn: Shares, Reaktionen und Kommentare

Es gibt außerdem Social Signals, die direkt auf deiner Website abgegeben werden können. Meist ist dafür ein Plug-in nötig. User können dann deinen Blogbeitrag liken, bewerten, kommentieren oder direkt auf einem Social-Media-Kanal teilen.

Wie beeinflussen Social Signals das Ranking?

Fakt ist: Es existiert durchaus ein Zusammenhang zwischen Social Signals und einem der oberen Plätze in den SERPs. Aber dass viele Likes und Shares automatisch ein Top-Ranking garantieren, stimmt natürlich so nicht. Der Effekt von Social Signals ist vielmehr ein langfristiger und mittelbarer.

  • Wenn du hochwertigen Content, also zum Beispiel einen toll geschriebenen Blogbeitrag über ein interessantes Thema auf deiner Facebook-Page teilst, dann besteht eine gute Chance, dass dieser Post oft geteilt wird – dein Blogbeitrag wird also häufig geklickt. Das verbessert das Ranking bereits enorm.
  • Auf deinen tollen Blogbeitrag werden bestimmt Kollegen aus der Branche aufmerksam und greifen ihn vielleicht in ihren eigenen Artikeln auf. Dadurch erhöht sich die Zahl der Backlinks für deine Website – und die geben ebenfalls einen Ranking-Kick.
  • Weil deine Seite optimal für Google optimiert ist, werden wichtige Keywords deiner Website gestärkt und so wirst du mit der Zeit in den SERPs nach oben wandern.

Social Signals führen also nicht sofort und unmittelbar, aber mit ein wenig Geduld zum Erfolg. Sie sind einer der „soften“ Faktoren, ein Schritt von vielen auf dem Weg zu Platz 1, indem Google die hohe Qualität deiner Seite anhand dieser Signale erkennt.

Daher ist es so wichtig, Social-Media-Präsenzen aufzubauen und zu pflegen. Dabei musst du nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Wenn du dich mit deiner ganzen Social-Media-Energie zum Beispiel auf LinkedIn und Instagram konzentrierst, weil diese Kanäle für dich und dein Business sinnvoll sind, dann genügt das völlig.

Wie generiere ich Social Signals?

Social Signals auf deiner Website kannst du ganz einfach freundlich einfordern: Platziere einen Call-to-action unter deinem Text, der folgendermaßen lauten kann:

Gefällt dir dieser Beitrag? Teile ihn mit deiner Facebook-Community!

Vor allem, wenn das Teilen mit einem Klick vollzogen werden kann, wird diese Funktion gern und oft von Lesern genutzt, die deinen Content als wertvoll erachten.

Zum Steigern der Interaktionen auf deinen Social-Media-Kanälen gibt es unzählige Möglichkeiten, die je nach Branche und Zielgruppe stark variieren. Auf Facebook kann es sich zum Beispiel lohnen, im Teaser-Text deines Posts zur Interaktion aufzufordern. Häufig funktioniert eine offene Frage zu einem polarisierenden Thema sehr gut, die Diskussion unter deinem Post entwickelt sich dann ganz von selbst. Dadurch gewinnt nicht nur der Post, sondern auch dein Blogbeitrag mehr Aufmerksamkeit im Netz. Nützlich ist es außerdem, die auf deiner Business Page veröffentlichten Beiträge mit deinem privaten Account zu teilen. Das gilt natürlich ebenso für Twitter, Instagram und Co.

Mit klaren Signalen die SERPs aufmischen!

Social Signals sind nicht als konkrete messbare und alles entscheidende Ranking-Faktoren einzustufen, wohl aber als Verstärker für deinen Google-Erfolg. Gewissermaßen die rote Signal-Fahne, die du für Google schwenkst. Die Social-Media-Community als Multiplikatoren für deine Texte zu nutzen und deine Kanäle entsprechend zu bespielen und zu pflegen, lohnt sich allemal. Also: Ärmel hochgekrempelt und los geht’s!

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