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Newsletter gestalten: von Kopf bis Footer

Du willst die KPIs deines Newsletters steigern? Dann ist unser Leitfaden genau das Richtige für dich. Dort erfährst du, was gelungene Mailings ausmacht und was du über das Gestalten von Newslettern alles wissen solltest.

Diese Aspekte sind beim Newsletter-Gestalten wichtig

Schritt für Schritt zum gelungenen Newsletter

Aktuell gibt es 4,3 Milliarden E-Mail-Nutzer:innen weltweit – Tendenz steigend. Das ist eine große Zielgruppe für Marketer:innen. Es existiert allerdings ein Haken: Diese 4,3 Milliarden Menschen erhalten eine unglaublich hohe Anzahl an Mailings. Allein im Jahr 2021 wurden täglich 319,6 Milliarden E-Mails gesendet und empfangen.

319,6
täglich versendete E-Mails in 2021

Um in der Mail-Masse nicht unterzugehen und mit einem Newsletter Erfolge zu erzielen, müssen deine Mailings auffallen. Hier kommen die wichtigsten Schritte, die du berücksichtigen solltest:

Schritt 1: Ziele definieren

Bevor du mit dem Texten loslegst, braucht es erst einmal Klarheit hinsichtlich der Frage, was genau du mit deinem Newsletter erreichen willst. Geht es darum, Neukund:innen zu gewinnen? Oder soll die Beziehung zu Bestandskund:innen gestärkt werden? Willst du auf besondere Veranstaltungen aufmerksam machen? Oder möchtest du Produkte bewerben? Je besser du weißt, warum du Newsletter-Marketing betreibst, desto mehr Erfolg wirst du damit haben.

Tipp:

Je nachdem, was du mit deinem Newsletter erreichen willst, kann es sinnvoll sein, deine Kontakte zu segmentieren. Der Grund: Treue Kund:innen, die von deinen Produkten oder Leistungen überzeugt sind, solltest du anders ansprechen als Neukund:innen, die gerade erst auf deine Brand aufmerksam geworden sind. Ebenso ist es sinnvoll, für ein jüngeres Publikum einen anderen Ton zu wählen als für ältere Leser:innen. Eine Segmentierung deiner Kontakte macht es dir möglich, für die verschiedenen Zielgruppen unterschiedliche Newsletter zu gestalten. Dadurch sprichst du sie sehr viel gezielter an – und erhöhst so die Relevanz deines Newsletters.

Schritt 2: Mehrwert schaffen

Sind Ziele und Zielgruppe(n) klar, geht es in Schritt zwei an die inhaltliche Planung. Das Stichwort lautet hierbei: Mehrwert. Um Newsletter zu gestalten, die für die deine Leser:innen relevant sind, solltest du nicht einfach Produktwerbungen aneinanderreihen. Mit einem Mix aus Fachwissen, Tutorials, Informationen zum Unternehmen und einigen ausgewählten Produkt-Highlights bist du sehr viel besser aufgestellt. Gibt es eine Aktion, auf welche du aufmerksam machen willst? Dann kannst du mit deinem Newsletter passende Gutscheincodes versenden.

Schritt 3: Absender:in und Betreff formulieren

Absender:in und Betreffzeile sind die ersten Informationen, die deine Leser:innen zu deinem Newsletter sehen. Damit beides im Postfach auffällt und Lust darauf macht, die Mail zu öffnen, solltest du folgende Aspekte bedenken:

  • Kryptische Absender:innen, deren Adressen womöglich nicht einmal den Firmennamen enthalten, wirken wenig vertrauenswürdig und landen eher auf der Spam-Liste. Gehe deshalb unbedingt sicher, dass du deinen Newsletter so verschickst, dass deine Leser:innen ihn einordnen können. Tipp: Wer mag, kann eine:n persönliche:n Newsletter-Absender:in wählen – etwa Lisa Müller von Marke XY. Das wirkt sympathisch und kann einen positiven Effekt auf die Öffnungsrate deines Newsletters haben.
  • Spannende Betreffzeilen zu formulieren ist ebenso wichtig wie die passenden Absender:innen festzulegen. Äußerst gut funktionieren Betreffzeilen, die kurz und knackig sind. Tipp: Passende Emojis im Newsletter-Betreff machen deine Mail in jedem Postfach zu einem Eyecatcher.

Schritt 4: Newsletter-Content kreieren

Deine Betreffzeile ist überzeugend und weckt Interesse daran, die Mail zu öffnen? Sehr gut! Diese Qualität gilt es nun beim weiteren Newsletter-Gestalten zu halten:

  • Wähle für deinen Newsletter eine persönliche Anrede. Ein „Lieber Herr Mustermann“ oder „Hey Max!“ kommt in der Regel sehr viel besser an als ein kühles „Sehr geehrte Leserschaft“.
  • Nach der Anrede folgt ein kurzer Begrüßungstext. Passe den Schreibstil an die Zielgruppe an. Richtest du dich an Mitarbeitende von Start-ups, kannst du problemlos das „Du“ zur Leser:innenansprache nutzen. Richtest du dich an Angehörige eher konservativer Unternehmen oder an ein älteres Publikum, empfiehlt sich eine Ansprache per „Sie“. Außerdem ist es wichtig, dass du mit deinem Begrüßungstext Lust auf mehr machst: Sei kreativ und humorvoll und versuche deinen Leser:innen mit deinem Text ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern – sei es mit einem Wortspiel oder einer witzigen Anekdote.
  • Baue Call-to-Actions ein – und zwar gezielt und gut platziert. Dadurch animierst du deine Leser:innen zum Klicken und erreichst, dass sie zum Beispiel einen im Newsletter angeteaserten Blogbeitrag lesen oder auf die Kaufseite zu einem im Newsletter vorgestellten Produkt klicken.
  • Beende deinen Newsletter mit einem freundlichen Abschluss, in welchem du die voranstehenden Themen noch einmal aufgreifst. Teaserst du zum Beispiel ein neues Whitepaper an, kannst im Schluss darauf hinweisen, wie sich die darin enthaltenen Tipps gut im Alltag umsetzen lassen. Stellst du eine neue Modekollektion vor? Dann betonst du hingegen, dass deine Leser:innen mit den neuen Kleidungsstücken zu echten Trendsetter:innen werden.

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Schritt 5: Newsletter-Design gestalten

Das Auge liest mit – damit deine Leser:innen motiviert sind, deinen Newsletter vollständig zu lesen, spielt das Design eine große Rolle. Achte deshalb auf eine ansprechende Gestaltung. Hierbei empfiehlt es sich, mit hochwertigen, hochauflösenden Bildern zu arbeiten – insbesondere beim Headerbild. Eine Fettung von Überschriften, kurze Absätze und sinnvoll platzierte CTAs lockern das Design zusätzlich auf und geben Übersichtlichkeit. Um den Wiedererkennungswert zu steigern, lohnt es sich außerdem, beim Newsletter-Gestalten die Corporate-Farben zu verwenden.

Schritt 6: Footer füllen

Ein Template, dass du beim Newsletter-Gestalten keinesfalls vergessen solltest, ist der Footer. Um die geltenden rechtlichen Vorgaben zu erfüllen, muss dieser eine Signatur sowie einen Link zu deinem Impressum und zu deiner Datenschutzerklärung enthalten. Damit Leser:innen die Möglichkeit haben, sich vom Newsletter abzumelden, enthält ein vollständiger Footer außerdem einen Abmeldelink.

Tipp:

Wer Social Media nutzt, der kann den Footer außerdem verwenden, um auf seine Profile aufmerksam zu machen: Einfach entsprechende Icons einfügen und die Profile verlinken.

Newsletter gestalten: Leg noch heute los!

Richtig umgesetzt ist der Versand von Newslettern nach wie vor eine zuverlässige Methode, um das eigene Marketing anzukurbeln. Worauf wartest du also? Starte noch heute damit, deinen Newsletter zu gestalten. Die wichtigsten Punkte haben wir noch einmal als Checkliste für dich zusammengefasst:

Hast du einen passenden Absender gewählt?
Weckt die Betreffzeile Interesse?
Bietest du den Leser:innen mit deinem Newsletter einen Mehrwert?
Animiert der Begrüßungstext zum Weiterlesen?
Gibt es CTAs?
Ist das Newsletter-Design ansprechend und übersichtlich?
Stimmt das Bild-Text-Verhältnis?
Enthält der Footer eine Signatur, Social-Media-Icons, einen Abmeldelink und ein Impressum?
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