Zum ersten Mal dabei: textbest goes Berliner Firmenlauf!

5,5 km hören sich erstmal lächerlich an – wenn du aber mittendrin steckst, wird es ganz schön anstrengend. Hier mein Erfahrungsbericht!

Berliner Firmenlauf 1

Anfang Mai redeten wir in der Agentur das erste Mal konkret über den Berliner Firmenlauf und die Teilnahme daran. Und los ging es: Anmeldung, wollen wir einheitliche Shirts tragen, wie sollen sie aussehen, trainieren wir zusammen dafür oder macht jeder sein eigenes Ding? Und die wichtigste Frage: Wer hat überhaupt Lust dazu? Schließlich sollte die Startzeit um 19:20 Uhr herum liegen und das bedeutete letztlich einen ziemlich langen (Arbeits-)Tag – mit frühem Aufstehen am darauf folgenden Morgen! Wir konnten vier Mitarbeiterinnen für die Teilnahme am Berliner Firmenlauf begeistern und meldeten uns an.

Vorbereitungen für den Berliner Firmenlauf

Nicht nur dank dem rasant aufblühenden Thema des betrieblichen Gesundheitsmanagements sind einige aus dem Team ohnehin dabei, sich mit Sport und Ernährung auseinanderzusetzen. Irgendwann kam die Idee, morgens vor Arbeitsbeginn für 20 bis 30 Minuten laufen zu gehen, um frisch in den Tag zu starten und dem inneren Faulteufelchen entgegenzuwirken. Und schwups, die Vorbereitung ist (fast) gebongt. Da waren die Wahl der Shirts und das Layout (danke Sascha!) dazu fast aufwändiger – wir finden das Ergebnis trotz kurzer Vorbereitungszeit ziemlich gelungen:

Berliner Firmenlauf 2

textbest-Shirt von vorne und von hinten

Der Tag des Firmenlaufs kam immer näher und manche waren besser darauf vorbereitet als andere – besonders weit vorne war ich da leider nicht (nach drei Wochen Pause bin ich am Montag das erste Mal wieder gelaufen).

30.05.2018: Tag des 17. IKKBB Berliner Firmenlauf!

Ein paar Tage vor dem Lauf war die Anmeldung bereits geschlossen – 17.000 Menschen haben sich für den Berliner Firmenlauf angemeldet und wollten gemeinsam mit Kollegen und Fremden an diesem doch ziemlich heißen Tag die 5,5 km bestreiten.

Ehrlich gesagt war ich ziemlich glücklich, als es am späten Mittag anfing zu regnen! Die Wärme war zu drückend und nichts sorgte für Abkühlung. Also Regen – super.

Gegen 18:00 Uhr machten wir uns vom Büro aus mit vier Teilnehmerinnen und zwei engagierten Anfeuerern auf den Weg zum Gelände des Laufs.

Dort angekommen, war es ziemlich beeindruckend, wie viele Menschen doch an solch einem Lauf teilnehmen und was die unterschiedlichen Unternehmen für ihre Mitarbeiter alles auffahren: alkoholfreie Getränke, Essen und hier und da auch eine Bar. Aber auch für die Zuschauer war von Bierwagen über Dessertwagen bis Grillstand einiges dabei. Die Einlasskontrolle war dank mehrerer Durchlaufstellen ziemlich fix und reibungslos. Wir waren auf dem Gelände und jetzt konnte es losgehen.

Berliner Firmenlauf 3

Darauf warten, dass es endlich losgehen kann

Der Start-Gong läutete für die ersten Läufer am Brandenburger Tor bereits pünktlich um 19:20 Uhr. Weil es aber eine so hohe Teilnehmerzahl war, liefen wir erst kurz vor 20:00 Uhr los. Nach ca. 700 m und irgendwo auf der Wilhelmstraße dachte ich schon das erste Mal, warum ich mir das an einem heißen Tag eigentlich antue. Ab dem ersten geschafften Kilometer ging die Laune aber hoch und es wurde kurzzeitig etwas leichter. Ohne uns großartig abzusprechen liefen Tinka, Katja, Miriam und ich weitestgehend zusammen in der Gruppe. Wir teilten uns unsere Kräfte gut ein – wir liefen nicht zu schnell und sparten für den Zieleinlauf alle Puste auf.

Ungefähr auf der Hälfte der 5,5 km bekamen wir Wasser von den engagierten Ehrenamtlichen und dann ging es auch gleich weiter – auf ins Ziel!

Berliner Firmenlauf 4

Streckenführung des 17. IKKBB Berliner Firmenlauf

Miriam, absolut motiviert, zog mich weiter und wiederholte unzählige Male: „Nur noch 200 Meter, gleich sind wir da!“ Irgendwann, auf der Straße des 17. Juni, kamen die letzten 500 m bis zum Ziel (wie lang 500 m doch auf einmal sein können!). Kurz vor dem Ziel jubelten Sascha und Julia schon den fixen Flitzerinnen Katja und Tinka zu und animierten zum Durchhalten und einem letzten Gas-Geben und wurden auch nicht leiser, als erst Miriam und dann ich an ihnen vorbeiliefen. Der Zieleinlauf war letztlich sehr erlösend!

Noch vor Start des Laufs haben wir beschlossen, dass wir im nächsten Jahr erneut teilnehmen möchten! Wir werden bis dahin auch weiterhin laufen und uns verschiedene Veranstaltungen aussuchen. Vielleicht wird es beim 18. IKKBB Berliner Firmenlauf für mich aber auf Inlineskates sein…

Berliner Firmenlauf 5

Katharina und Miriam ziemlich erleichtert nach dem Zieleinlauf

 

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geschrieben von: Katharina Jahn

Katharina Jahn

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