How-To als Content-Format mit Potenzial

Icon How-ToMit einem How-To liefern Sie für Ihre Zielgruppe eine hilfreiche, verständliche und nachvollziehbare Lösung für ein bestehendes Problem. Wie Sie ein How-To als Content-Format einsetzen können, lesen Sie in diesem Beitrag unserer Blog-Serie.

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Warum brauchen wir How-Tos?

Das How-To hat durch die Digitalisierung an Bedeutung gewonnen und wird im Zuge der zunehmenden Diversifizierung von Inhalten im Netz noch wichtiger werden. Die Vernetzung von Unternehmen mit Kunden und auch, überspitzt gesagt, die Vernetzung der Menschen mit Waschmaschinen, Kühlschränken und Co. im „Internet der Dinge“ führt dazu, dass sich ganz unterschiedliche Fragen auf Nutzer-, Kunden- oder User-Seite ergeben. Diese lassen sich mit einem How-To unkompliziert von Unternehmensseite beantworten. In der Folge wandelt sich das How-To immer mehr von einem Nischen-Format zu einem wichtigen Instrument des Kundenbeziehungsmanagements.

Wichtig ist: Für die klare Trennung sollten How-Tos nicht mit Tutorials verwechselt werden. Ehe ich die Besonderheiten, Anforderungen und die Zielgruppenausrichtung näher beleuchte, noch kurz ein paar Worte, warum das How-To und das Tutorial meiner Meinung nach eigenständige Content-Formate sind.

Abgrenzung How-To versus Tutorial

Ich habe mich dafür entschieden, das How-To und das Tutorial als eigenständige Content-Formate zu betrachten. Zuerst einmal scheinen beide Formen von Web-Inhalten sehr ähnlich zu sein. Beim How-To haben wir in unserer täglichen Arbeit allerdings festgelegt, dass der thematische Rahmen sehr stark eingeschränkt und die Darstellung prägnant sein muss. Beim Tutorial hingegen lässt sich der thematische Rahmen weiter fassen, inklusive thematischer Verweise, vorausgesetztem Wissen und freierer Lösungsgestaltung. Zum besseren Verständnis dieser Unterscheidung eine kleine Gegenüberstellung:

How-To

Tutorial

Wie verändere ich einen Satz in einem Wikipedia-Artikel?

Gebrauchsanleitung für Wikipedia (Richtlinien, Anmeldung etc.)

Wie wende ich den Weichzeichnungsfilter in Photoshop an?

Übersicht über sämtliche Filter in Photoshop

 

Beim How-To auf die Zielgruppe achten?

Grundsätzlich lässt sich ein How-To als Fließtext mit Stichpunkten schreiben und schnell online stellen. Wenn deutlich wird, dass es ein Problem gibt, welches mittels einer Anleitung Hilfe bieten soll, funktioniert das How-To auf einer Webseite in einer dafür vorgesehenen Kategorie oder unter einem entsprechenden Reiter am besten. Wie bei allen anderen Content-Formaten dreht sich neben formatspezifischen Besonderheiten alles um die Zielgruppe. Somit ist wichtig, sich die Zeit für eine grundlegende Vorbereitung und Ideenfindung zu nehmen. Folgende Schritte/Aspekte gehören also dazu:

  • Problem besteht (das mittels How-Tos gelöst werden soll)
  • Zielgruppenanalyse für die Probleme (Kunden XY, Internetnutzer XY)
  • Ziele festlegen (Probleme lösen)
  • Content-Planung (Projektplanung mit Anzahl der How-Tos, Form, Inhalt, Tonalität, Redaktionsplan etc.)
  • Content-Erstellung (gemäß Projektplanung)
  • Content publizieren (gemäß Projektplanung)
  • Monitoring (Klicks, Feedback, Bewertungen)
  • Auswertung (Haben wir unser Ziel erreicht?)

All diese Punkte sollten berücksichtigt werden. Über die Bedeutung des Seeding bei einem How-To ließe sich trefflich streiten. Bei vereinzelten How-Tos entspricht der Aufwand für das Seeding nicht unbedingt dem Nutzen. Eventuell reicht es in diesem Fall aus, lediglich die eigenen Webseitenbesucher auf den neuen Content hinzuweisen. Bietet man hingegen eine Reihe von How-Tos oder eine exklusive Problemlösung, die es so im Internet noch nicht gibt, sollte das Seeding unbedingt in Betracht gezogen werden.

Wer ist die Zielgruppe für How-Tos und warum lohnt sich das Format?

Im Vorfeld der Content-Erstellung sollten auch beim How-To wie bei jedem anderen Content-Format die Zielgruppe und das zu lösende Problem bestimmt werden. Ein How-To „Wie bohre ich ein Loch in die Wand?“ auf einer Webseite, die sich überwiegend mit Haustierzucht beschäftigt, passt offensichtlich nicht. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel: Bietet das Unternehmen ein Forum, in dem es selbst Beiträge erstellt und es beispielsweise ein Board zu Offtopic-Themen gibt, können sogar solche „Ausreißer“ thematisch passen, wenn sie zum Interessenkreis der Zielgruppe gehören. Und da sind wir auch schon beim eigentlichen Nutzen der How-Tos. Denn für jedes Unternehmen lassen sich „geeignete“ Probleme aus dem unmittelbaren Geschäftsfeld oder in Verbindung mit Produkten oder Dienstleistungen erkennen, die mittels eines How-Tos Interessierten eine Lösung bieten. Die Firma nutzt dies zum Branden und die Besucher der Webseite lösen ein Problem.

Worauf ist bei der Erstellung How-tos zu achten?

Im Prinzip sind How-Tos keine Raketenwissenschaft und daher grundsätzlich leicht zu erstellen. Zwei wichtige Aspekte sind bei diesem Content-Format jedoch zu berücksichtigen:

  1. Das behandelte Thema und die Lösung sollten für die Zielgruppe relevant und hilfreich sein.
  2. Die Erklärungen und Problemlösungen sollten leicht verständlich sind. In der Regel gilt: Selbst Personen ohne Vorkenntnis sollten das Problem ohne großen Aufwand lösen können.

Fazit

_FazitcatDas How-to im thematisch begrenzten Rahmen ist ein geeignetes Format für Unternehmen mit einem Produktangebot. Im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements lässt sich auf diese Weise neben Bedienungsanleitungen, dem Kontaktanfrageformular und der Hotline mit einer Rubrik „How-Tos“ eine weitere Ebene nutzen, um den Kunden schnelle und verständliche Problemlösungen zu bieten. Mit einer flexibleren Begriffsdefinition ergeben sich große Schnittmengen mit dem Tutorial, dem Ratgeber oder den FAQs. Ohne scharfe Trennlinie kann dieses Content-Format eine Mischform sein. Das ist jedoch nicht zwingend nachteilig für den Erfolg. Um das Thema für das konkrete How-To zu präzisieren, ist es sinnvoll, die Bedürfnisse der Zielgruppe im Vorfeld genau zu betrachten und die Problemlösung klar zu definieren.

 

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geschrieben von: Carsten Weißmann

Carsten Weißmann

Carsten ist nicht nur Online-Redakteur bei textbest, sondern hat auch als Content-Controller stets die Zahlen im Blick. In unserem Blog schreibt er über Monitoring, Tools und andere Wege, gute Zahlen zu erreichen.

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