Buyer Personas – wie gut kennen Sie Ihre Zielgruppe?

Damit eine geplante Marketingstrategie aufgeht, spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Eine davon ist die Buyer Persona. Sie gibt Auskunft darüber, an wen sich der zu erstellende Content richtet und welche Bedürfnisse die jeweiligen Leser haben.

Wozu Buyer Personas?

Passenden Content für alle erstellen – das mag durchaus nach einem erstrebenswerten Ziel klingen. Aber führt das auch zum Erfolg? Eher nicht. Denn die Menschen haben unterschiedliche Anforderungen, Bedürfnisse und Probleme. Unternehmen sollten daher frühzeitig bei der Entwicklung einer Marketingstrategie Kundenprofile erstellen, sogenannte Buyer Personas. Durch diese bekommen Unternehmen eine Vorstellung von den Bedürfnissen ihres Kundenstammes und wissen, an wen sich der produzierte Content eigentlich richtet. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass relevanter Content erstellt wird und dieser auch genau dort ankommt, wo er als relevant erachtet wird.

Kennen Sie Ihre Zielgruppe?

Wichtig für die Erstellung einer Buyer Persona ist die Analyse des eigenen Kundenstammes. Was interessiert die Zielgruppe, die Sie ansprechen wollen? Lassen sich Ihre Zielpersonen in unterschiedliche Verbrauchermuster einteilen? Was motiviert sie, sich Inhalte überhaupt anzusehen? Dabei sollten Sie sich als Unternehmen zunächst einmal die Frage stellen, ob bereits bestehende Daten in diesem Umfeld noch aktuell sind. Kommunikation ist hierbei das Wichtigste. Treten Sie mit Ihren Kunden in einen Dialog, um sie anschließend auch mit Ihrem Content ansprechen zu können. Dies gilt in besonderem Maße für den bestehenden Kundenkreis. Die Analyse der Zielgruppe auf ihre Persönlichkeiten und die jeweiligen Präferenzen hin entscheidet maßgeblich über den Erfolg des Marketingkonzepts.

Buyer Personas – so geht’s

Lebensumstände ändern sich, Präferenzen auch. Das gilt insbesondere für Ihre Zielgruppe. Daher ist es wichtig, nicht in festgefahrenen Mustern zu denken. Oftmals bestimmen klassische Attribute wie Alter, Bildungsstand und die Kaufkraft eine Zielgruppe. Allerdings sagen diese Parameter nichts über persönliche Interessen oder die mediale Kompetenz aus. Interessiert sich Zielperson A vielleicht noch in zwei bis fünf Jahren für das, was Sie ihm anbieten können? Regelmäßige Updates der Buyer Personas sind unerlässlich, denn Veränderungen sind dynamischer Natur. Und Dynamik ist auch bei der Wahl des Kommunikationsmittels gefragt. Erheben Sie Daten über Ihren Besucherkreis auf der Website in Form von Feedback oder Anregungen. Im Content-Marketing ist es besonders wichtig, die mediale Kompetenz der jeweiligen User zu kennen. Welche Medien nutzen sie zur Informationsgewinnung? Nutzen sie noch Newsletter per Mail oder filtern sie ihre Informationen direkt aus dem Internet? Durch das Wissen über die Informationskanäle kann Content zielgerichteter verbreitet werden.

Buyer Personas: Wer ist die Zielgruppe?

Weg vom gesichtslosen Kunden

Ist der Kunde ein wirres, nicht greifbares Gedankenexperiment, ist es kompliziert, sich auf seine Bedürfnisse einzustellen. Hilfreich kann es daher sein, sich ein wahrhaftiges Bild von der Zielperson zu machen. Je besser Sie potenzielle Kunden kennen, desto persönlicher können Sie Content erstellen und die Kunden damit ansprechen. Als Gegenleistung wird er den Content, der ihn am meisten anspricht, gegebenenfalls verbreiten, empfehlen oder herunterladen. Stellen Sie sich also einen Menschen vor, der Ihrer Zielgruppe entspricht. Geben Sie ihm ein Gesicht, versehen Sie ihn mit den Eigenschaften und Vorlieben, die ihn beschreiben. Zur besseren Identifikation ist auch ein treffender Name möglich. Zeigen Sie als Unternehmen Interesse an Ihrer Zielgruppe und Sie werden Ihren Content erfolgreicher erstellen und verbreiten können.

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geschrieben von: Carolin Bomann

Carolin Bomann

Frische Blogs zu kunterbunten Themen – durch ihre vielseitigen Interessen und ihre Begeisterungsfähigkeit für alles Neue gehen unserer studentischen Mitarbeiterin Carolin die Worte nie aus.

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