Auf einen Blick: Die wichtigsten Kennzahlen fürs Online-Marketing

Online-Marketing wirkt, keine Frage – wie erfolgreich Ihre Marketingmaßnahmen tatsächlich sind, verrät allerdings nur eine genaue Kontrolle. Nur so lassen sich Kampagnenergebnisse genau beurteilen und weitere Maßnahmen effizient planen. Doch auf welche Kennzahlen kommt es an? Das lesen Sie in unserem Blogbeitrag!

Die Übersicht über wichtige Kennzahlen im Online-Marketing

Mit der Auswertung der richtigen KPIs haben Sie Ihren Website-Erfolg im Blick. (Foto: © vectorhot / Adobe Stock)

Kennzahlen im Online-Marketing gibt es viele. Nur selten ist es jedoch sinnvoll, alle erdenklichen KPIs in das eigene Controlling einzubeziehen. Zum einen sprengt der Aufwand für ein solches Reporting in der Regel jeden verfügbaren Zeitrahmen. Zum anderen wäre ein entsprechender Bericht mehr als unübersichtlich. Viel geschickter ist es, sich auf die wesentlichen Indikatoren zu konzentrieren und nur diese als Kennzahlen für das Marketing-Controlling heranzuziehen.

Die richtigen Zahlen für Ihr Online-Marketing finden

Welche Kennzahlen im Online-Marketing wirklich relevant sind, hängt von vielen Faktoren ab. Schon allein die strategische Vorplanung hat einen großen Einfluss auf Ihr Controlling: Was den Erfolg Ihrer Marketingmaßnahmen ausmacht – und schlussendlich auch gemessen werden soll –, lässt sich bereits anhand der Marketingziele ableiten. Hier gilt: Die Erfolgsmessung ist immer abhängig von den eingesetzten Maßnahmen. So kann beispielsweise das Controlling einer Landingpage nach völlig anderen Zahlen verlangen als die Auswertung eines Online-Magazins. Dennoch existieren Kennzahlen, die immer wichtig sind. Wenn Sie diese Zahlen erfassen, sind Sie also einen ganzen Schritt weiter. Diese sind:

  • Seitenaufrufe
  • Verweildauer
  • Absprungrate
  • Konversionen

Es ist eine gute Herangehensweise, diese Kennzahlen des Online-Marketings als Basis für Ihr Online-Marketing-Controlling zu nutzen. Denn mithilfe dieser KPIs lassen sich bereits zahlreiche relevante Aussagen über Ihren Online-Erfolg treffen. Zudem stehen sie zumeist in direktem Zusammenhang mit vielen weiteren Kennzahlen des Marketing-Controllings. So können Sie die vier KPIs also immer als solides Fundament für Ihr Reporting nutzen und je nach individuellen Maßnahmen und Zielen um ein eigenes Set an Indikatoren erweitern. Das können beispielsweise die Resonanz auf den Social-Media-Kanälen, Angaben zur Zielgruppe oder die Änderungen im Google-Ranking sein. Bereits mit der Erhebung der vier Basis-KPIs erhalten Sie jedoch wichtige „harte Fakten“ über die Nutzung und den Erfolg Ihrer Internetpräsenz.

Seitenaufrufe: Wie oft werden meine Seiten besucht?

Ein Seitenaufruf, auch Page View oder Page Impression genannt, ist ein individueller Klick auf die Startseite oder eine Unterseite Ihrer Page. Jedes Mal, wenn ein Nutzer auf eine Ihrer Webseiten gelangt, erzeugt er für diese Seite einen Seitenaufruf. Mit der Summe der Aufrufe lässt sich ermitteln, wie oft Ihre Unterseiten besucht werden. Es wird einerseits klar, wie es um die Performance Ihrer Website steht. Andererseits wird deutlich, wo sich lohnenswerte Werbeplätze befinden. Insbesondere Blogs, Online-Lexika und Magazine können von einer Auswertung der Seitenaufrufe profitieren: Es zeigt sich schnell, welche Themen auf reges Interesse stoßen und ausgebaut werden sollten und welche nicht.

Verweildauer: Wie lange bleiben meine Nutzer?

Die Verweildauer gibt an, wie lange ein Nutzer auf einer Ihrer Webseiten bleibt. Ist diese Kennzahl des Online-Marketings eher hoch, spricht dies für Ihre Seite. Denn eine hohe Verweildauer ist ein Indiz für relevanten Content. Treffen die Inhalte ins Schwarze, beschäftigen sich Nutzer schließlich auch gerne und eine längere Zeit mit diesen. Ist die Verweildauer einer Webseite hingegen kurz, liefert der Content womöglich nicht die Antworten, die Ihre Zielgruppe sucht. Eine entsprechende Nachbearbeitung der Inhalte sollte dann vorgenommen werden.

Absprungrate: Wie interessant ist mein Webangebot?

Oft nicht richtig verstanden, aber sehr wichtig: das ist die Bounce Rate oder Absprungrate. Diese Online-Marketing-Kennzahl gibt an, wie viele Nutzer nur bedingt mit Ihrer Website interagieren. Sie ist das Verhältnis aus der Zahl der Besucher, die nach dem Besuch einer Unterseite sofort wieder verschwinden (abspringen), und der Zahl aller Besuche Ihrer Website. Je höher die Absprungrate ist, desto weniger Nutzer klicken sich von einer Unterseite weiter durch Ihr Webangebot – dies kann ebenfalls ein Indiz dafür sein, dass der Content an den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe vorbeizielt.

Manchmal jedoch auch nicht: Die klassische Landingpage hat den Zweck, eine bestimmte Nutzerhandlung zu erzeugen. Das kann beispielsweise die Anmeldung zu einem Newsletter sein. Solange durch die Landingpage der Newsletter abonniert wird, ist der darauffolgende Absprung nicht relevant. Hier zählt eine ganz andere Kennzahl:

Konversionen: Werden meine Ziele erreicht?

Conversions oder Konversionen sind die Bonbons im Online-Marketing. Eine Konversion ist nämlich gleichbedeutend mit dem Erreichen wichtiger Etappen der Marketing-Ziele. Der Begriff Konversion bezeichnet im Online-Marketing die „Umwandlung“ eines Nutzers in einen Interessenten oder sogar Kunden. Füllt ein Nutzer beispielsweise Ihr Kontaktformular aus, verwandelt er sich aus Marketing-Sicht von einem einfachen Internetnutzer in einen Interessenten. Kauft er sogar etwas in Ihrem Online-Shop, wird aus dem Nutzer ein Kunde. Was genau als Konversion gilt, müssen Sie je nach Marketing-Maßnahme individuell festlegen. Immer zählt jedoch die Summe der Konversionen: Diese ist eine sehr wichtige Kennzahl des Online-Marketings, die eine maßgebliche Aussage über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Maßnahmen liefert.

Mit den richtigen Kennzahlen zum Erfolg

Berücksichtigen Sie die vier vorgestellten Kennzahlen des Online-Marketings, verfügen Sie über eine hervorragende Basis, um die wichtigsten Aspekte Ihrer Marketingmaßnahmen zu kontrollieren. Empfehlenswert ist es, das Controlling langfristig anzugehen. Sobald eine Kampagne startet, sollten Sie mit dem Messen beginnen. Bleiben Sie mit der Erhebung der KPIs am besten auch nach dem Kampagnen-Ende noch am Ball: Denn so sind Sie stets im Bilde und können kontinuierlich den Content optimieren. Eine langfristige Erfolgsmessung bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Trends abzuleiten und ein aufschlussreiches Gesamtbild des Umgangs mit Ihrer Website und weiteren Kanälen zu erhalten.


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geschrieben von: Sascha Kühn

Sascha Kühn

Sascha ist nicht nur Grafiker bei textbest, sondern auch Redakteur und Content-Controller. Für unseren Blog schreibt er über neue Tools, gestalterische Themen und das optimale Zusammenspiel von Text und Bild.

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